Auf der Kante.

Heute gibt es zwei Tricks, die du ganz leicht erlernen kannst: Fufanu und Abubaca. Bei beiden stehst du an einer Kante mit dem Rücken zur Fahrtrichtung.

Bei beiden Tricks landest mit dem Hinterrad auf einer Kante. Dazu ist eine Bremse nicht nur vorteilhaft, sondern dringend empfohlen. Bevor du die Tricks auf der Rampe oder auf einer Bank ausprobierst, solltest du also zunächst lernen, genau auf einer Kante landen zu können.

• Der Abubaca ist etwas leichter. Nach dem kurzen Stop auf dem Hinterrad, springst du zurück und rollst rückwärts wieder runter.

• Beim Fufanu dagegen drehst du dich nach dem Stop im Sprung noch um 180 Grad und landest im Vorwärtsfahren.

 

Um die ersten Versuche zu starten, eignet sich eine Schräge super. Du fährst auf die Schräge zu, machst einen kleinen Bunny Hop, und landest irgendwo auf der Bank auf dem Hinterrad. Wo ist beim Üben noch nicht so wichtig, da du erstmal ein Gefühl für den Schwerpunkt auf deinem Hinterrad bekommen musst.

Oder du übst das Ganze auf einem Kantstein, da du mit dem Hinterrad später ja auf einer Kante landen willst und auch einige Sekunden auf ihr stehen bleiben willst.

Wie du dann wieder aus diesem Tricks rauskommst und viele weitere hilfreiche Tipps erfährst du wie immer im Video unten und bei der Fahrschule von Sport Import BMX. Viel Spaß!

 

 

Gib dir die Grind-Kante!

Von Kanten, Curbs und Grind-Manövern.

Das „Grinden“ gehört zu den beliebtesten Basic-Tricks im BMX-Sport. Grinden bezeichnet das Gleiten und Rutschen mit deinen Pegs auf Kanten, die du mit deinem Bike anspringst. Diese Kanten nennt man Curbs. Du solltest also den Bunny Hop bereits beherrschen, damit du den Sprung auf das Curb schaffst.

Alle drei Grind-Möglichkeiten, die wir dir hier vorstellen, übst du am Besten erstmal in ihrer Position. Du springst also aufs Curb – ohne Schwung. So kannst du das Auf- und Abspringen üben und dich auf die Ausführung mit Geschwindigkeit vorbereiten.

Die Länge deines Grinds ist von der Geschwindigkeit abhängig mit der du aufs Curb zu fährst. Das heißt: Je mehr Schwung, desto weiter kannst du grinden.

 

Feeble Grind:

Beim Feeble springst du nur mit deinem Vorderrad vollkommen auf die Fläche deines Curbs. Mit dem Peg der Hinterachse rutscht du über die Kante.

Du rollst aufs Curb zu, und machst einen Bunny Hop. Dabei musst du darauf achten, das Vorderrad hoch genug zu ziehen, damit es auf dem Curb landet. Das Hinterrad braucht dagegen nicht ganz so hoch kommen, da hier ja nur das Peg landen muss – das heißt das Hinterrad ist nur halb so weit oben wie das Vorderrad. Den Oberkörper direkt über der Kante ausbalancieren und leicht nach vorne gebeugt halten, um den Schwerpunkt auf dem richtigen Punkt zu halten.

 

50/50 Grind bzw. Double Peg Grind:

Bei diesem Grind gleitest du mit beiden Pegs auf dem Curb. Je nach Curb-Höhe brauchst du keinen allzu hohen Bunny Hop machen, da ja nur die Pegs an der Kante landen müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass deine Pegs ungefähr gleichzeitig auf dem Curb landen. Auch hier solltest du mit dem Oberkörper direkt über der Kante bleiben, die Oberschenkel sollten dagegen weiter weg vom Lenker sein, als beim Feeble.

 

Smith Grind

Die wohl schwierigste Grind-Form ist der Smith Grind. Das liegt daran, dass du hier einen recht hohen Bunny Hop springen musst, um in die richtige Position zu gelangen. Das Hinterrad muss dabei komplett auf dem Curb landen, am Besten auch etwas weiter von der Kante entfernt, da man dazu neigt sich während des Grinds der Kante zu nähern. Vorne grindest du auf dem Peg.

Auch hier liegt der Körperschwerpunkt wieder über der Kante, während du ihn aber gleichzeitig auch nach hinten verlagerst, die Oberschenkel also sehr weit vom Lenker entfernst.

 

Grind beenden

Um deinen Grind zu beenden, stößt du dich aus der leichten Hocke vom Curb ab und landest sicher auf dem Boden.

 

Also Freunde, wir hoffen die Beschreibung hat euch geholfen. Zur optischen Untermalung gibt es hier wieder ein hilfreiches Video der Sport Import BMX-Fahrschule. Viel Spaß!

 

Sich um 180 Grad drehen

Wie man einen Bunnyhop macht, haben wir euch bereits vor einigen Wochen erklärt. Heute kombinieren wir diesen Trick mit einer Drehung um 180 Grad. Dafür ist neben ein wenig Mut auch körperliche Kraft und etwas Übung notwendig. Die Drehung im Sprung geschieht ganz ähnlich, wie eine Drehung ohne Bike:

Du solltest vor allem mit den Schultern Schwung holen und aus ihnen heraus die Rotation vollziehen. Auch der Kopf wird in dieser Bewegung mitgedreht.

Nun zur Umsetzung: Vor deinem Bunny-Hop gehst du in die Hocke. Währenddessen macht dein Vorderrad eine leichte Kurve (in die Richtung, in die du dich Drehen willst). Dann beginnst du abzuspringen und dich gleichzeitig mit dem Oberkörper in die selbe Richtung zu drehen.  Es kann natürlich sein, dass die ersten Versuche nicht ganz klappen oder du dich nur zu 90 Grad drehst. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister.

Wenn dir diese Beschreibung noch zu theoretisch sein sollte, schau dir doch das Video unten an. Sport Import BMX unterstützt die Erklärungen noch mit passendem Bildmaterial.