Bicycle Movie Night in Hamurg

Noch schnell ein Tipp heute Abend, liebe Hamburger: im B-Movie Cinema in der Brigittenstraße 5 findet heute Abend die Bicycle Movie Night statt.

Ab 21 Uhr kannst du sämtliche Premieren von BMX-Movies sehen: Holy Fit von Fitbikeco, Mutation Kaleidoscope und Suicycle B-roll Movie.

So wie in den letzten Jahren wird es wieder einen Cuba Libre Stand geben. Eintritt kostet 5 Euro. Alle weiteren Infos gibt’s auf der Facebook Veranstaltung. Bis heute abend, Leute!

HOLY FIT TRAILER from FITBIKECO. on Vimeo.

Auf der Kante.

Heute gibt es zwei Tricks, die du ganz leicht erlernen kannst: Fufanu und Abubaca. Bei beiden stehst du an einer Kante mit dem Rücken zur Fahrtrichtung.

Bei beiden Tricks landest mit dem Hinterrad auf einer Kante. Dazu ist eine Bremse nicht nur vorteilhaft, sondern dringend empfohlen. Bevor du die Tricks auf der Rampe oder auf einer Bank ausprobierst, solltest du also zunächst lernen, genau auf einer Kante landen zu können.

• Der Abubaca ist etwas leichter. Nach dem kurzen Stop auf dem Hinterrad, springst du zurück und rollst rückwärts wieder runter.

• Beim Fufanu dagegen drehst du dich nach dem Stop im Sprung noch um 180 Grad und landest im Vorwärtsfahren.

 

Um die ersten Versuche zu starten, eignet sich eine Schräge super. Du fährst auf die Schräge zu, machst einen kleinen Bunny Hop, und landest irgendwo auf der Bank auf dem Hinterrad. Wo ist beim Üben noch nicht so wichtig, da du erstmal ein Gefühl für den Schwerpunkt auf deinem Hinterrad bekommen musst.

Oder du übst das Ganze auf einem Kantstein, da du mit dem Hinterrad später ja auf einer Kante landen willst und auch einige Sekunden auf ihr stehen bleiben willst.

Wie du dann wieder aus diesem Tricks rauskommst und viele weitere hilfreiche Tipps erfährst du wie immer im Video unten und bei der Fahrschule von Sport Import BMX. Viel Spaß!

 

 

Einzigartig in Deutschland!

Das Warten hat sich gelohnt: Der Skatepark in der Bremer Überseestadt ist seit ein paar Wochen geöffnet. Und wir haben nicht zu viel versprochen.

Der Überseepark gehört ohne Zweifel schon jetzt zu den besten Anlagen Deutschlands. Rund 400 jugendliche Skater und BMXer haben die moderne Skateanlage mitgestaltet. Die Bowl-Landschaft sowie die Street-Area aus Beton bieten den leidenschaftlichen Funsportlern eine vielfältige Spielwiese, die keine Wünsche offen lässt.

Skater, Scooterfahrer und vor allem BMXer werden sich im Bremer Stadtteil Überseestadt ab sofort sehr wohl fühlen. Und neben einer Menge Action kommt auch der Erholungsfaktor mitten im Grünen nicht zu kurz. Überzeugt euch selbst und seht euch das Video an.

Unser Fazit: Deutschlandweit wird dieser Park wohl seinesgleichen suchen – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Skatepark Überseestadt Bremen | Titus Bremen & Münster from Titus Mailorder on Vimeo.

Master of Disaster

Heute machen wir dich zum Master of Disaster. Keine Sorge, dir droht kein Unheil. Einzig und allein der Trick nennt sich ‚Disaster’. Klingt schwierig – ist es aber nicht!

Voraussetzung ist, dass du den 180 bereits beherrschst. Beim Disaster fährst du nämlich auf eine Rampe, drehst dich an der Kante um 180 Grad und landest dabei mit dem Hinterrad auf dem Table und dein Vorderrad befindet sich dabei in der Rampe. 

Um das hinzukriegen, musst du natürlich gut abspringen können. Der Bunny-Hop ist dafür nicht so gut geeignet, deshalb bevorzugen wir den sogenannten Bronco-Hop. Dabei springst du mit beiden Wheels gleichzeitig ab. Mit dem Bronco fällt die Drehung deiner Achse leichter und du landest sauberer in der Rampe.

Und nun gehst du wie folgt vor: Du fährst mit ausreichend Schwung auf die Rampe zu und duckst dich ein wenig. Kurz vor der Kante beginnst du dann, dich einzudrehen.

Bei den ersten Versuchen wirst du es wahrscheinlich nicht sofort schaffen, dich um volle 180 Grad zu drehen. Das sollte aber mit genügend Übung immer besser klappen. Wichtig ist, mit dem Vorderrad wirklich in der Rampe und nicht auf dem Table zu landen. Dazu musst du deine Geschwindigkeit richtig abschätzen: nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell!

Schau dir am besten noch einmal das Video an. Darin findest du hilfreiche Tipps und weitere wichtige Informationen zu diesem Trick. Viel Spaß!

Halt die Füße still!

Heute stellen wir dir einen Stunt vor, der zu den deutlich anspruchsvolleren gehört: der Footjam.

Beim Footjam stehst du auf dem Vorderrad. Dazu musst du einen Fuß aufs Vorderrad stellen und dein ganzes Körpergewicht genau über dem Mittelpunkt des Vorderrads ausbalancieren.

Wenn du den Footjam die ersten Male ausprobierst, kann es leicht passieren, dass du das Gefühl hast vorne überzukippen. Sollte das passieren, fang dich mit den Füßen auf dem Boden ab.

Um den richtigen Balance-Punkt zu finden, eignet sich eine Wand prima zum Üben. An der rollst du ganz nah entlang, steigst in den Footjam und lehnst dich an die Wand. Außerdem solltest du beachten, dass dein Fuß ein wenig gegen die BMX-Gabel drückt, um sicherer zu stehen.

Kleiner Tipp: stell den vorderen Fuß aufs Rad. Der ist näher dran und das verschafft dir enorm Zeit bei der Bewegung in den Footjam.

Fühlst du dich sicher und hast den richtigen Punkt gefunden, kannst du versuchen dich nur noch mit dem Ellenbogen an der Wand abzustützen und später dann einfach ohne Stütze den Trick zu starten.

Für weitere Infos und eine Beschreibung wie du aus dem Footjam wieder rauskommst, schau dir doch mal das Video von Sport Import an.

Und nun: Üben, üben, üben! 

Gib dir die Grind-Kante!

Von Kanten, Curbs und Grind-Manövern.

Das „Grinden“ gehört zu den beliebtesten Basic-Tricks im BMX-Sport. Grinden bezeichnet das Gleiten und Rutschen mit deinen Pegs auf Kanten, die du mit deinem Bike anspringst. Diese Kanten nennt man Curbs. Du solltest also den Bunny Hop bereits beherrschen, damit du den Sprung auf das Curb schaffst.

Alle drei Grind-Möglichkeiten, die wir dir hier vorstellen, übst du am Besten erstmal in ihrer Position. Du springst also aufs Curb – ohne Schwung. So kannst du das Auf- und Abspringen üben und dich auf die Ausführung mit Geschwindigkeit vorbereiten.

Die Länge deines Grinds ist von der Geschwindigkeit abhängig mit der du aufs Curb zu fährst. Das heißt: Je mehr Schwung, desto weiter kannst du grinden.

 

Feeble Grind:

Beim Feeble springst du nur mit deinem Vorderrad vollkommen auf die Fläche deines Curbs. Mit dem Peg der Hinterachse rutscht du über die Kante.

Du rollst aufs Curb zu, und machst einen Bunny Hop. Dabei musst du darauf achten, das Vorderrad hoch genug zu ziehen, damit es auf dem Curb landet. Das Hinterrad braucht dagegen nicht ganz so hoch kommen, da hier ja nur das Peg landen muss – das heißt das Hinterrad ist nur halb so weit oben wie das Vorderrad. Den Oberkörper direkt über der Kante ausbalancieren und leicht nach vorne gebeugt halten, um den Schwerpunkt auf dem richtigen Punkt zu halten.

 

50/50 Grind bzw. Double Peg Grind:

Bei diesem Grind gleitest du mit beiden Pegs auf dem Curb. Je nach Curb-Höhe brauchst du keinen allzu hohen Bunny Hop machen, da ja nur die Pegs an der Kante landen müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass deine Pegs ungefähr gleichzeitig auf dem Curb landen. Auch hier solltest du mit dem Oberkörper direkt über der Kante bleiben, die Oberschenkel sollten dagegen weiter weg vom Lenker sein, als beim Feeble.

 

Smith Grind

Die wohl schwierigste Grind-Form ist der Smith Grind. Das liegt daran, dass du hier einen recht hohen Bunny Hop springen musst, um in die richtige Position zu gelangen. Das Hinterrad muss dabei komplett auf dem Curb landen, am Besten auch etwas weiter von der Kante entfernt, da man dazu neigt sich während des Grinds der Kante zu nähern. Vorne grindest du auf dem Peg.

Auch hier liegt der Körperschwerpunkt wieder über der Kante, während du ihn aber gleichzeitig auch nach hinten verlagerst, die Oberschenkel also sehr weit vom Lenker entfernst.

 

Grind beenden

Um deinen Grind zu beenden, stößt du dich aus der leichten Hocke vom Curb ab und landest sicher auf dem Boden.

 

Also Freunde, wir hoffen die Beschreibung hat euch geholfen. Zur optischen Untermalung gibt es hier wieder ein hilfreiches Video der Sport Import BMX-Fahrschule. Viel Spaß!

 

Sich um 180 Grad drehen

Wie man einen Bunnyhop macht, haben wir euch bereits vor einigen Wochen erklärt. Heute kombinieren wir diesen Trick mit einer Drehung um 180 Grad. Dafür ist neben ein wenig Mut auch körperliche Kraft und etwas Übung notwendig. Die Drehung im Sprung geschieht ganz ähnlich, wie eine Drehung ohne Bike:

Du solltest vor allem mit den Schultern Schwung holen und aus ihnen heraus die Rotation vollziehen. Auch der Kopf wird in dieser Bewegung mitgedreht.

Nun zur Umsetzung: Vor deinem Bunny-Hop gehst du in die Hocke. Währenddessen macht dein Vorderrad eine leichte Kurve (in die Richtung, in die du dich Drehen willst). Dann beginnst du abzuspringen und dich gleichzeitig mit dem Oberkörper in die selbe Richtung zu drehen.  Es kann natürlich sein, dass die ersten Versuche nicht ganz klappen oder du dich nur zu 90 Grad drehst. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister.

Wenn dir diese Beschreibung noch zu theoretisch sein sollte, schau dir doch das Video unten an. Sport Import BMX unterstützt die Erklärungen noch mit passendem Bildmaterial.

© Nils Rådenmark

Das kleine Trick-1×1: Wallride

Heute wollen wir euch den Wallride vorstellen. Das ist der Trick, bei dem man mit dem BMX an einer Wand entlangfährt. Es ist von Vorteil, bereits den Bunnyhop zu beherrschen, bevor du dich an den Wallride herantraust.

Wie du dir denken kannst, ist es ganz schön schwer, sich an einer steilen  90°-Wand zu halten, deshalb solltest du zunächst mit einer Schrägen anfangen. Am Besten eignet sich hier eine sogenannte „Bank“, die man in vielen Skateparks findet.

Los geht’s!
Das Wichtigste bei diesem Trick ist die eigene Gewichtsverlagerung. Du musst dich beim Hinauffahren auf die Bank in eine schräge Position bringen, weil die Reifen sonst nicht genug Halt haben und du abrutschen wirst. Außerdem solltest du ungefähr im 45° Winkel auf die Bank zuzufahren. Für mehr Schwung kannst du beim Anfahren etwas in die Hocke gehen. Wenn du kurz vor der Bank angekommen bist, machst du einen Bunnyhop. Das ist übrigens auch beim Hinunterfahren sehr wichtig, um auch bei steilen Kanten nicht die Kontrolle zu verlieren.

Dieses Video zeigt dir alles, was für einen erfolgreichen Wallride wichtig ist:

BMX-Contest im Kölner Jugendpark

Vom 18. bis 20. Juli geht der Kölner BMX Contest im Jugendpark dieses Jahr in seine 30. Runde. Fast unvorstellbar: das bedeutet nämlich, dass sich schon seit 30 Jahren waghalsige BMXer aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen messen.

Es wird Wettbewerbe in Dirt (Pro only), Flatland und erstmals im Superbowl geben. In allen drei Disziplinen wartet jeweils ein erstaunliches Preisgeld von 5.000€.

In den Klassen Amateur, Girls und Pro treten die Rider gegeneinander an und zeigen was sie drauf haben. Zuschauer, Fans und Neugierige sind herzlich willkommen auf den Tribünen Platz zu nehmen und ihre Favoriten anzufeuern. Übrigens: Vor Ort ist genug Platz für alle, die gerne zelten wollen, um Festival-Feeling aufkommen zu lassen. Auch Nachteulen kommen mit dem gut gefüllten Partyprogramm ganz sicher auf ihre Kosten.

Alle Infos zur Anmeldung und Eintrittspreisen gibt es hier. Wir sind gespannt!

BMX Cologne 2014 Trailer 2 a BMX video by freedombmx

Fakie: Vorwärts im Rückwärtsgang!

Das Rückwärtsfahren – ein sogenannter „Fakie“ – sieht bei vielen BMXern total leicht aus, so als wäre es nicht viel schwerer als den üblichen Geradeaus-Weg zu wählen. Wer es zum ersten Mal ausprobiert, wird schnell merken, dass Geduld und etwas Übung unumgänglich sind.

 

FAKE IN

Der Fakie ist im Prinzip nicht schwer zu lernen. Für den Anfang kannst du dich auf den Sattel setzen und einfach mal rückwärts mit laufen, wie bei einem Kinder-Laufrad.

Wenn du dich an das Gefühl gewöhnt hast, kannst du das Ganze mit Abstoßen von der Wand ausprobieren und die Füße im Sitzen leicht anheben – um dein Gleichgewicht zu testen. Wenn du das oft genug gemacht hast und dich sicher genug fühlst, kannst du deinen ersten Fakie starten.

Um überhaupt rückwärts fahren zu können, braucht man natürlich als erstes genügend Schwung. Den bekommst du am Besten, wenn du auf eine Rampe oder etwas ähnliches rauffährst und dich rückwärts wieder runterrollen lässt. Ansonsten reicht es aber auch, auf eine Kante oder Wand zuzufahren und dich abzustoßen.

 

KICK OUT

Wichtig ist, dass man aus der Rückwärtsbewegung auch wieder rauskommt. Mit dem Kick-Out drehst du dich um 180° in die Vorwärtsbewegung . Dazu lehnst du dich mit dem gesamten Körper leicht auf eine Seite und lenkst mit dem Lenker in die gleiche Richtung, sodass dein Bike eine schmale Kurve fährt.

In dem Moment in dem du die Hälfte der Drehung vollzogen hast, müssen die Pedalen und somit deine Füße auf einer Höhe sein.

Um den Kick-Out zu vollenden, musst du dich etwas nach hinten lehnen, mit einem Fuß – am besten dem innenliegenden – fest in die Pedale treten, das Vorderrad vom Boden abheben und das Bike in eine gerade Position bringen.

Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, sich aus der Rückwärts-Position zu drehen. Das folgende Video gibt dir genügend Inspiration und Impulse zum Lernen. Viel Erfolg beim Üben!